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Funktionsorientiertes Werkstoff-Design
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CHRISTIAN DOPPLER LABORATORIUM
FÜR
FUNKTIONSORIENTIERTES WERKSTOFF-DESIGN




Das Christian Doppler Laboratorium für Funktionsorientiertes Werkstoff-Design (CDL-FMD) war eines der Christian Doppler Laboratorien, die von der Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft an Universitätsinstituten eingerichtet wurden bzw. werden.

Das CDL-FMD wurde von einer Institutsgemeinschaft, bestehend aus dem Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik (ILSB) an der Technischen Universität Wien und dem Institut für Mechanik (IfM) an der Montanuniversität Leoben, betrieben.

Die Industriepartner des CDL-FMD waren BÖHLER Edelstahl GmbH, Kapfenberg, die Division Bahnsysteme der voestalpine AG, Donawitz, und VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau GmbH, Linz.

Entsprechend den Statuten der Christian Doppler Forschungsgesellschaft beendete das CDL-FMD nach siebenjähriger Laufzeit seine Aktivitäten.




KURZBESCHREIBUNG DER AUFGABEN DES CDL-FMD:

Die Verfügbarkeit von Werkstoffen, deren mechanische Eigenschaften auf ihren jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt sind, spielt eine tragende Rolle bei der Verbesserung bestehender sowie der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren. Je nach Anwendung werden dabei u.a. hohe Steifigkeit und Festigkeit sowie geringe Empfindlichkeit gegen Schädigung und Verschleiß beziehungsweise ausgewogene Kombinationen dieser Charakteristika gefordert. Diese Materialeigenschaften werden wiederum durch das Zusammenspiel zwischen der - in den meisten relevanten Fällen inhomogenen - Mikrostruktur der Werkstoffe und den sehr komplexen Beanspruchungszuständen, die in Produktion und Einsatz auftretenden, bestimmt.

Für die Entwicklung neuer bzw. die gezielte Weiterentwicklung vorhandener Werkstoffe ist ein möglichst tiefes Verständnis dieser komplexen Zusammenhänge von großer Bedeutung. In diesem Kontext haben sich sich computerorientierte Modellierungsmethoden auf der Basis der Kontinuumsmechanik zu einem wichtigen Werkzeug entwickelt. Das Christian Doppler Laboratorium für Funktionsorientiertes Werkstoff-Design (CDL-FMD) ist in diesem Arbeitsbereich - er wird als Mikromechanik der Werkstoffe bezeichnet - angesiedelt.

Dementsprechend zielt die Forschungsstrategie des CDL-FMD darauf ab, ein verbessertes Verständnis des thermomechanischen Verhaltens von Hochleistungswerkstoffen unter gegebenen Beanspruchungen zu erzielen und auf dieser Basis Materialkonfigurationen zu identifizieren, die vorgegebenen Anforderungsprofilen möglichst weitgehend gerecht werden. Als Aufgabengebiete ergeben sich daraus die Entwicklung von Konzepten und Methoden zur Modellierung und Erfassung der Wechselwirkungen zwischen Beanspruchung, Verhalten und Mikrotopologie bzw. Gefüge von Werkstoffen, sowie ihre Anwendung für die Entwicklung oder Verbesserung von Materialien, Produkten und Prozessen.

Spezifische Anwendungen sind pulvermetallurgisch hergestelle Schnellarbeitsstähle, das Materialverhalten in oberflächennahen Kopfbereichen von Eisenbahnschienen sowie Phasenübergänge beim Stranggießen von Stählen.

Laufzeit des CDL-FMD:

Gründung: 1.1.1998
Verlängerung: 1.1.2000
Auslaufen: 31.12.2004


Publikationen aus dem CDL-FMD




DAS CDL-FMD AM ILSB

Die Forschungsaktivitäten des CDL-FMD am Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik der TU Wien waren eng mit zwei Arbeitsschwerpunkten des ILSB, den Numerischen Ingenieursmethoden und der Mikromechanik der Werkstoffe, verbunden. Das Schwergewicht der Arbeiten lag auf den Modulen "Funktionsgerechtes Design von Morphologien in Zweiphasen-Werkstoffen" und ""Gefügedesign für Beanspruchung - Kantenrisse in Brammen".

Als CDL-FMD-Forscher waren am ILSB angestellt:
Thomas DRABEK (Dissertant), Anton ECKSCHLAGER (Dissertant), Wensheng HAN (Postdoc) und Dr. Safak YILMAZ (Postdoc).
Der Leiter des CDL-FMD, Helmut BÖHM, gehört dem Personal des ILSB an.




DAS CDL-FMD AM IfM

Das Schwergewicht der Forschungsaktivitäten des CDL-FMD am Institut für Mechanik lag auf der Bearbeitung der Projekte "Gefügebeeinflussung und Schädigung durch Beanspruchung - Eisenbahnschienen" und "Gefügedesign für Beanspruchung - Kantenrisse in Brammen".

Als CDL-FMD-Forscher waren am IfM angestellt:
Werner DAVES (Postdoc) und Dr. Ernst GAMSJÄGER (Dissertant).




Für weitere Informationen über das CDL-FMD kontaktieren Sie bitte:

Dr. Helmut J. Böhm
Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik, TU Wien
Gußhausstr. 27-29, A-1040 Wien
Tel: (01) 58801/31712     Fax: (01) 58801/31799


revised 050221(hjb) Über Christian Doppler

Bitte richten Sie Kommentare, Fragen, Anregungen zu dieser Web-Site an H.J. Böhm

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